Skip to content
  • Home
  • Über
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Marlies Bardeli

Kinderbuchautorin

Kategorie: Kinderbücher

Kinderbücher, Werke

Anton und sein Gewissen,

soeben erschienen. Die Stimme, die du in dir hörst, wenn du was falsch gemacht hast, wenn du nicht weißt, was du tun sollst, das eine oder das andere … Wer redet denn da bloß? Nur für dich, unhörbar für andere. Die Stimme redet, wann und wie sie will. Du kannst dich nicht vor ihr verstecken oder dich von ihr trennen, sie kommt immer mit dir mit.

Es ist dein Gewissen. Dein unsichtbarer Zwilling, der alles wieder geradebiegen will.

Antons Gewissen heißt Anton II und er lernt es zu schätzen.

18. November 20231. März 2024by Marlies Bardeli
Kinderbücher, Werke

Ellington

Als Frau Treuherz, die Klavierlehrerin, vor dem Laden des Geflügelhändlers den weißen Enterich erblickt, muss sie nicht überlegen: dieser Vogel heißt Ellington. Und weil er sie so anschaut und sie seinen Namen kennt, kauft sie Ellington und trägt ihn heim.

Sie kommen gut miteinander aus, die Klavierlehrerin blüht auf und ihre Schüler finden den Erpel bemerkenswert. Doch der sehnt sich bald nach frischem Wind in den Federn, und so legt sie ihn an die Leine und macht mit ihm Ausflüge zum Teich, wo er mit den anderen Enten schwimmt. Weil es immer schwieriger wird, Ellington abends aus dem Wasser zu ziehen, stellt Frau Treuherz die Ausflüge ein. Er ist ein Häufchen Unglück, sie ist ratlos. Doch dann geschieht etwas im Leben der Klavierlehrerin, das sie und Ellington auf einen Schlag befreit.

Online-Leseprobe

Es geht darum los zu lassen. Es geht um Freiheit und Glück. Man kann einander gut tun oder eben auch nicht. Man kann Freiheit schenken oder gefangen nehmen. […] Da wird diese meterlange, knallrote Hundeleine auf einmal zum Symbol für Freiheit in Grenzen, für Abhängigkeit, für Zuneigung und Gefangenschaft.

– „Wenn die Ente an der Leine läuft“, ERF Pop

Die Verbindung, die so zarte Zeichen stiften, ist geistig-seelisch, kaum körperlich, hat aber, da Geist und Seele bei musischen Menschen wie Frau Treuherz und intelligenten Tieren wie Ellington in hohem Maße versinnlicht sind, auch ihre fass-, mess- und spürbare Seite: „Abends wollte Ellington in Frau Treuherz’ Bett schlafen.“

– „Deinen Daunen möcht ich immer nahe sein“ von Dietmar Dath, F.A.Z.

Die Geschichte darüber, dass man aus Liebe oder Bewunderung niemandem die Freiheit rauben darf, ist ein Klassiker. Dass es diesmal um eine treuherzige Klavierlehrerin und einen Erpel geht, lässt Erwachsene zwar schmunzeln, aber die Botschaft, von Marlies Bardeli poetisch vermittelt, kommt trotzdem an. Der von mir bewunderten belgischen Illustratorin Ingrid Godon gelingt es mit wenigen gut gesetzten Strichen und sanften Farben, Gefühle, Stimmungen und Charaktere der Menschen und Tiere hinreißend und komisch zu Papier zu bringen. Selten hat jemand eine Ente so überzeugend zum Leben erweckt und tanzen lassen wie Ingrid Godon den Ellington. Ein herausragend schönes Bilderbuch, an dem Kinder ab vier Jahren ihren Spaß haben werden. Selbst jüngere werden dem Treiben des musikalischen Enterichs vergnügt folgen.

– „Das Kinderbuch der Woche: ‚Ellington‘“ von Gabriela Wenke, wamiki

5. Februar 201817. Juni 2022by Marlies Bardeli
Kinderbücher, Musik, Werke

Als lachten alle Sterne

Buch mit Noten und einer CD

Stimmungsvolle Lieder, eingebettet in umfangreiche Textauszüge aus dem „Kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint-Exupéry.

Sowohl Liedtexte als auch Melodien sind von Marlies Bardeli.

11. Mai 201717. Juni 2022by Marlies Bardeli
Kinderbücher, Werke

Timur und die Erfindungen aus lauter Liebe

Herr Kubin hat den Besen erfunden. Und die Wäscheleine. Und auch den Regenschirm. Das wissen nur wenige, aber es ist wahr. Auch die schöne Agatha weiß das leider nicht, und das ist ein Jammer: Schließlich hat Herr Kubin das alles nur aus lauter Liebe zu ihr erfunden. Aber weil Herr Kubin nicht nur sehr verliebt, sondern auch sehr menschenscheu ist, traut er sich nicht, die schöne Agatha anzusprechen. Diese Geschichte erzählt Timurs Mutter und Timur hört neugierig zu, bis es ihm zu bunt wird. Er beschließt, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und dem schüchternen Erfinder zur Seite zu stehen!

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 in der Sparte Kinderbuch!

»Jetzt muss ich wohl zurück«, sagte Timur.
»Ich hab Mama versprochen nicht so spät zu kommen.«
»Wie machst du das denn?«, fragte Herr Kubin.
»Wie reist du aus meiner Zeit in die deine?“
»Ganz einfach«, antwortete Timur.
»Ich mach’s mit meinen Gedanken.«

Herr Kubin ist ein Erfinder aus Liebe: Wäscheleine und Regenschirm, Erdbeermedizin und Fliegesitz, das alles und noch vieles mehr hat er sich damals im Mittelalter für die schöne Agatha ausgedacht, der er seine Liebe jedoch niemals eingestehen würde. Er ist einfach zu schüchtern. Das will Timur, dem seine Eltern heute die Geschichten von Herrn Kubin erzählen, irgendwann nicht mehr hinnehmen: Einer muss die Liebesgeschichte ja schließlich vorantreiben! Ein wunderschönes, verschmitztes und zwischen den Zeiten hin- und herschwingendes Buch – ein moderner Minnesang für Kinder ab 8 und auch zum Vorlesen.

– Süddeutsche Zeitung

15. August 200917. Juni 2022by Marlies Bardeli
Kinderbücher, Werke

Philines Zirkusreise

Eine nachdenkliche Geschichte über ein Clownkind, seine Eltern und den Zirkus Bartolli, der in Schwierigkeiten steckt.

Auswahlliste Heinreich-Wolgast-Preis

15. Januar 200517. Juni 2022by Marlies Bardeli
Kinderbücher, Werke

Die Befreiung des Herrn Kartuschke

Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Herr Kartuschke liebt Vögel. Er liebt sie so sehr, dass er sie überall in seiner Wohnung in Käfigen hält. Vom simplen Spatz über eine geheimnisvolle Eule bis hin zum bunten Ara leben zahlreiche Vögel in sämtlichen Zimmern seiner Wohnung. Doch sie sind dort nicht glücklich – und obwohl Herr Kartuschke alles tut, um sie aufzumuntern und ihnen sogar etwas vortanzt, singen sie nicht mehr wie früher. Der Tierarzt sieht nur eine Möglichkeit: Herr Kartuschke muss die Vögel freilassen.
Erst nach langem Zögern sieht dieser ein, dass seine Vögel nur auf diese Weise wieder singen werden. Und einen nach dem anderen bringt er sie dahin, wo er glaubt, dass sie am besten überleben können. Mit dem Ara fliegt er sogar bis an den Amazonas!
Doch je leerer die Wohnung wird, desto schwerer wird das Herz des Herrn Kartuschke. Als der letzte Vogel verschwunden ist, verfällt er nun selbst in eine tiefe Schwermut. Es dauert lange, bis er mit Hilfe von Freunden herausfindet, wie auch er sich befreien kann.
Mit phantastischen Illustrationen auf braunem Papier, die immer wieder die Tristesse des Alltags durchschimmern lassen, ist „Die Befreiung des Herrn Kartuschke“ ein modernes Märchen, das sich nicht nur an Kinder richtet. Denn ein bisschen Kartuschke steckt in jedem von uns.

– Renzension von Maren Bonacker

1. Januar 200117. Juni 2022by Marlies Bardeli
Kinderbücher, Werke

Hast du Töne, Papa?

Papa ist ein Komponist, der gerade eine ziemliche Flaute hat. Marie und Jonathan ersinnen Hilfsaktionen. Vielleicht kann Onkel Franz helfen, der erfolgreich Schlager komponiert?

1. Januar 199517. Juni 2022by Marlies Bardeli
Kinderbücher, Werke

Däumelings Reise zum Entchen von Tharau

Ein Mann und eine Frau wünschen sich so sehr ein Kind! Ihre Geduld wird auf eine harte Probe gestellt. Schließlich erfüllt sich ihr Wunsch. Aber das Kind entspricht nicht ihren Erwartungen. Es ist ein Däumling.

Ein Alltagsmärchen.

1. Januar 199217. Juni 2022by Marlies Bardeli
Kinderbücher, Werke

Jakob und die Regenfrieda

Über die Freundschaft zwischen dem Jungen Jakob und der alten Frau Frieda, die für Jakob zu einer zauberischen Regenmacherin wird.

Online-Klavierschule von Klaus Flashar

1. Januar 199117. Juni 2022by Marlies Bardeli
Kinderbücher, Werke

Merle kann nicht singen

Nach dem Tod der Mutter lebt Merle mit ihrem Vater, einem Maler, im Wohnwagen. Als sie schulpflichtig wird, machen beide für einige Zeit Station in dem Dorf Hollerup. Konfrontiert mit ländlicher Selbstgerechtigkeit und Ordnung, gibt Merles stille Gradlinigkeit Anlaß zu Konflikten. Gleichzeitig bieten Regelmäßigkeit und Freundschaft ihrer Kreativität und Phantasie einen Rahmen und feste Bezugspunkte. Doch der Abschied ist mehr erwünscht als gefürchtet. Merle und ihr Vater ziehen weiter.

Lange Jahre waren für die bundesrepublikanische Kinderliteratur unangepaßte Kinder fast ausschließlich Fallbeispiele sozial bedingten Außenseitertums. Erst die verstärkte Hinwendung zur individuellen Befindlichkeit einzelner Kinder läßt Schilderungen wie Marlies Bardeiis „Merle kann nicht singen“ wieder zu.

Die Episoden ihres ungewöhnlichen Lebens klagen weder an, noch rufen sie direkt zur Veränderung auf. Bilderverkauf auf dem Wochenmarkt, einfallsloser Unterricht, ein herbstliches Stoppelfeld beweisen keine gesellschaftlichen Defizite, sondern den inneren Reichtum eines Kindes, das seiner selbst inne und sicher wird. Stille im Kinderbuch war jahrelang weder Wert noch Tugend, weil sie notwendige Anklagen zu verschweigen schien. Merle kann nicht singen wie die anderen. Sie schweigt vorläufig, um später einmal ihr eigenes Lied zu komponieren.

– Die Zeit, Prof. Birgit Dankert

1. Januar 198817. Juni 2022by Marlies Bardeli

Marlies Bardeli

Marlies Bardeli

Studium Musik, Germanistik und Theaterpädagigik

Drehbucharbeit, Theaterstücke und Lieder für Kinder, diverse Kinderbücher, von denen die meisten in andere Sprachen übersetzt wurden.

Kategorien

  • Hörbücher
  • Kinderbücher
  • Lesungen
  • Musik
  • Theater
  • Werke
© 2017 Marlies Bardeli